Die häufigsten Fragen (FAQ)

Hier erfahren Sie Wissenswertes zur Turnaround-Formel.
Sollten Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie gerne und jederzeit eine E-Mail an team@turnaround-formel.de.





Wie viel Kapital sollte ich einsetzen?

Wir empfehlen eine Mindestanlagesumme von 7.500 Euro, wenn Sie dem Musterdepot 1:1 folgen wollen. Darunter nehmen die Transaktionskosten im Verhältnis zur Positionsgröße spürbar zu und wirken sich damit stärker auf die Netto-Performance aus. Nach oben hin ist die Anlagesumme im Prinzip unbegrenzt. Da es sich um eine Strategie handelt, die auch in kleinere Unternehmen investiert, würden wir jedoch nicht mehr als einen niedrigen sechsstelligen Betrag ansetzen. Eine geringere Mindestanlagesumme ist selbstverständlich möglich, wenn Sie Ihr Depot individuell zusammenstellen.


Wie viele Werte werden im Depot gehalten?

Das Depot enthält maximal zehn Werte. Im Falle von Zeiten mit geringer Signalanzahl kann der Wert phasenweise auch deutlich darunter liegen.


Wird es eine Ausweitung auf weitere Märkte geben?

Ja. Neben den bisher durch das System ausgewerteten Aktien an deutschsprachigen Börsenplätzen (Frankfurt, Wien, Zürich) werden ab Juni 2018 auch die Highflyer von morgen aus dem Russell 3000, dem Index der 3.000 größten US-Unternehmen, ausgewertet.

Das bedeutet für Sie:

  • noch mehr Auswahl für den Fundamentalcheck
  • liquidere Werte und eine breitere Diversifikation gegenüber den an deutschsprachigen Börsenplätzen notierten Unternehmen

Was hat es mit der Signal-Liste am Ende jeder Ausgabe auf sich?

Alle Turnaround-Signale des technischen Auswahlverfahrens (Phase 1) bilden wir in einer eigenen Liste als Service für Sie ab. Die Signale, die zu Depotaufnahmen führen, sind in dieser Liste nicht nochmals aufgeführt. Die Signale aus der Liste am Endes des Reports haben es also nicht durch unseren Fundamentalcheck geschafft oder es war nicht genügend Platz im Depot. Alle Signale dieses Formats haben allerdings in der Vergangenheit zum Backtestergebnis beigetragen.


Wie oft wird gehandelt?

Der Zeitpunkt der Ausgabenveröffentlichung entspricht in aller Regel auch den Transaktionszeitpunkten. In wenigen Ausnahmen kann es zu außerplanmäßigen Transaktionen kommen. Alle Transaktionen werden per E-Mail/Ausgabe angekündigt.


Wie viele Transaktionen sind zu erwarten?

Wir erwarten durchschnittlich etwa fünf Transaktionen pro Monat (also jeweils circa 2,5 Käufe und Verkäufe pro Monat). Diese Zahl kann in einzelnen Monaten natürlich abhängig von der Signallage auch einmal erheblich schwanken.


Wie funktioniert die Absicherung in Baissen?

In der Turnaround-Formel gibt es keinen besonderen Gesamtmarktindikator zur Vorhersage von Baissen. Die Anzahl der Kaufsignale selbst entscheidet über das Ausmaß, in dem investiert wird. Im Backtest sind während Zeiten, in denen die Börsen schwach performten, kaum oder gar keine Kaufsignale mehr aufgetreten, sodass die Investitionsquote sozusagen automatisch heruntergefahren werden musste.

Dieses Prinzip wird in den Realbetrieb übernommen. Insgesamt erfolgt die Absicherung in der Turnaround-Formel also über eine dynamische Absenkung der Investitionsquote. In jeder Ausgabe wird hierzu die Anzahl neuer Kaufsignale zusammen mit einer Info aufgeführt, ob das System damit die Investitionsquote erhöhen, senken oder erhalten möchte.


Welche Rendite kann ich erwarten?

Der Backtest des technischen Teils der Strategie signalisiert seit 2000 zunächst eine Outperformance gegenüber dem DAX von rund 15 Prozent. Dieses Ergebnis soll auch in Zukunft erreicht werden. Da wir zudem die technischen Signale in einem zweiten Schritt (Fundamentalauslese) weiter filtern, hoffen wir, dieses Ergebnis langfristig noch übertreffen zu können.

Das vergangene Jahr (2017) nährt in begründeter Weise die Hoffnung hierauf, doch erst die Zukunft wird hierzu weitere Schlüsse zulassen. Unabhängig davon ist es jedoch das klare Ziel, den Gesamtmarkt (in Form des DAX) nachhaltig und deutlich zu schlagen.

Die explosivsten Situationen an der Börse sind die eines Flaschenhalses: Wenn alle gleichzeitig durch dieselbe Tür (den Flaschenhals) hinaus- oder hineinstürmen wollen, schlagen die Kurse am stärksten aus. Im Kleinformat unserer deutschen Standard- und Nebenwerte erfolgt dies in aller Regel nicht so explosiv und überstürzt, aber dennoch messbar.

Erst das Volumen führt uns in solchen Situationen vor Augen, dass die Tür in Relation zur offenbar üppigen Zahl der Interessenten eng werden könnte. Und wenn wir bis dahin gleichzeitig zur Meinung gelangt sind, dass diese Situation auch gerechtfertigt wäre, dann durchqueren wir solche Türen in Antizipation schon heute.


Bis wann sollte man die Musterdepot-Transaktionen selbst nachgehandelt haben, wenn man dem Depot folgen will?

Wir empfehlen, die Transaktionen bis einschließlich zwei Handelstage nach der Empfehlung durchzuführen.


Macht es Sinn, nur jene Werte aus dem Musterdepot zu kaufen, die man günstiger kaufen kann?

Nein. Häufig erzielen gerade die Aktien die beste Performance, die einem beim Kauf geradezu „wegzulaufen“ drohen. Diejenigen Aktien hingegen, die zur Schwäche neigen und in die man noch vermeintlich günstig hineinkommt, tendieren dagegen dazu, auch künftig eine eher schwächere Performance abzuliefern. Daher raten wir dazu, die Empfehlungen nicht nach einem solchen (ungünstigen) Prinzip zu selektieren.


Was ist mit den Signalen, die nicht zu einer Depotaufnahme führen?

In guten Marktzeiten wird es häufig mehrere Kaufsignale geben, die im Musterdepot unberücksichtigt bleiben. Wir versuchen in der Fundamentalauslese, die aussichtsreichsten Signale herauszufiltern. Dennoch haben alle Aktien mit Turnaround-Kaufsignal überdurchschnittlich gute Kurschancen (gemäß Backtest kommt man rein nach Auswahl aller technischen Kaufsignale auf eine deutliche langfristige Outperformance gegenüber dem DAX).

Dem Musterdepot können auch immer einmal gute Signale entgehen, da die Autoren natürlich bei der Auswahl ebenfalls Fehler machen. Zudem werden kleinere Titel nicht aufgenommen, da hier zu wenig Handel stattfindet. Für den interessierten Leser mit etwas Lust an eigener Recherche kann ein Blick auf diese Signalliste also aus mehreren Gründen durchaus sehr lohnenswert sein.


Gibt es eine Strategie, wenn einzelne Depotwerte ein besonders hohes Gewicht bekommen (etwa ausgelöst durch einen besonders starken Kursanstieg)?

Ja. Überschreitet ein Depotwert eine Gewichtung von 20 Prozent, so wird die Hälfte der Position verkauft und für andere Titel freigemacht. In der Vergangenheit ist dieser Fall bereits mehrfach aufgetreten. Dies ist eine effektive und zugleich kostengünstige Methode des Risikomanagements.


Wie werden die Transaktionen angekündigt?

Alle Transaktionen werden ausschließlich per E-Mail angekündigt und erfolgen fast immer im Rahmen der aktuellen Turnaround-Ausgaben. Nur in Ausnahmefällen wird es zu Transaktionen außerhalb der Erscheinungstermine des Reports kommen. Auch über sie wird in einer separaten E-Mail informiert.


Welche Rolle spielt der angebotene WhatsApp-Service?

Der Service wird angeboten, um Ihnen in besonderen Situationen auch einmal zeitnah eine kurze Info zum Gesamtmarkt (starke Bewegungen) oder zu Einzelwerten (kursbeeinflussende Nachrichten) zusenden zu können. Wenn Nachrichten transaktionsrelevant werden, wird dies aber stets über E-Mails beziehungsweise den nächsten Report kommuniziert. Insofern spielt er keine tragende Rolle in der Turnaround-Formel und ist eher als Ergänzung zu sehen.


Was ist mit Signalen, die zwischen zwei Ausgaben auftreten? Müssen diese nicht möglichst schnell umgesetzt werden?

Nein, die Turnaround-Signale müssen nicht sofort umgesetzt werden – man hat hier etwas Spielraum für den Einstieg. Es bedarf bei allen Signalen zudem etwas Zeit für die Fundamentalanalyse. Daher genügt es für die Turnaround-Strategie auch, die Transaktionen im 2-Wochen-Rhythmus vorzunehmen.


Bei wie vielen neuen Signalen wird die Investitionsquote im Turnaround-Musterdepot angehoben beziehungsweise abgesenkt?

Grob gesagt können Sie sich Folgendes merken:

  • Negativ: Zwischen 0 und 4 Kaufsignalen wird die Investitionsquote in der Regel gesenkt.
  • Neutral: Zwischen 4 und 7 Signalen wird die Investitionsquote tendenziell beibehalten.
  • Positiv: Bei 8 oder mehr Signalen wird die Investitionsquote in der Regel erhöht beziehungsweise hoch gehalten.

Die Steuerung der Investitionsquote hängt allerdings kurzfristig auch von der Anzahl der Verkäufe und der Anzahl qualitativ hochwertiger Kaufsignale ab. Daher kann es hin und wieder vorkommen, dass die Investitionsquote vieler Signale vorübergehend leicht gesenkt wird.